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Mixtape der Woche

16. Oktober 2026, 20:11 Uhr von Uwe

Irgendwie war ich die Woche schwer beschäftigt mit zellulären Automaten und der Simulation von fallenden Sandkörnern. Klingt komisch, macht aber echt viel Spaß.

Ich hab da ein neues Spiel entdeckt, welches sich „Sandustry“ nennt. Der Name ist Programm, man bastelt mit Sand herum. Und deswegen gibt es heute Songs, die irgendwie irgendwas mit Sand zu tun haben.

Apocalyptica – Enter Sandman

Einer der ersten Titel, die einem bei dem Thema einfallen ist natürlich der Klassiker von Metallica. Da das schwarze Album aber schon mal Album der Woche war, nehmen wir halt eine kreative Coverversion. Apocalyptica brachten Mitte der 90er ein Album von Metallica-Covern heraus, die sie auf vier Cellos einspielten. Wildes Konzept, aber definitiv sehr originell.

Blind Guardian – Mr. Sandman

Und noch eine Coverversion – die Nummer ist eigentlich eine Uraltnummer aus den 50er Jahren von einer Girlgroup namens The Chordettes. Blind Guardian nahmen den Song 1995 im Rahmen der „Imaginations From The Other Side“-Sessions mit auf und brachten ihn als Single raus, später war er auch Teil der „The Forgotten Tales“ Compilation.

Dream Theater – Lines In The Sand

Dieser Song war Teil des Albums „Falling Into Infinity“ von 1997. Das Album war für die Band eine eher miese Erfahrung, da die Plattenfirma viel Druck ausübte und kommerziellere Musik wollte. Besonders Schlagzeuger Mike Portnoy mag die Scheibe bis heute nicht. Lines In The Sand ist dafür aber mal eben trotzdem 12 Minuten lang – kommerziell sieht anders aus.

Edguy – Sands Of Time

Edguy waren in den späten 90ern mal fast sowas wie die legitimen Erben von Helloween, bevor Sänger Tobias Sammet sich ganz auf Avantasia konzentrierte (und da Michael Kiske, den früheren Sänger von Helloween, rekrutieren konnte). Dieser Song stammt vom Demo „Savage Poetry“ von 1995, welches fünf Jahre später neu aufgenommen und als reguläres Album veröffentlicht wurde. Hier ist aber nix mit Power Metal, sondern der Song ist eine Piano-Ballade mit gar nicht mal ganz schlechtem Text, wenn auch nicht ganz so auf den Punkt wie es Pink Floyd bei Time gepackt hatten.

Jimi Hendrix  – Castles Of Made Sand

Der Song vom Album „Axis: Bold As Love“ von 1967 und dürfte autobiographisch inspiriert sein.

Rosenstolz – In den Sand gesetzt

Eine kleine kurze Ballade aus dem Album „Herz“ von 2004. In dem Album geht es eigentlich ausschließlich um das Thema Liebe, und auch die kann man in den Sand setzen.

The Gathering – Sand And Mercury

Knapp 10 Minuten trippige Musik aus dem Album „Mandylion“ von 1995 – dem ersten mit Anneke van Giersbergen am Mikro. Am Ende gibt es ein Zitat von Simone de Beauvoir, gesprochen von keinem Geringeren als J.R.R. Tolkien.

So, und nun geht’s weiter Sandkörner sieben.

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